15 Okt 2026 - 15 Okt 2026
Ausschreibung für Forschungsprojekte im Bereich der angewandten Humantoxikologie jetzt eröffnet Interessierte Forschende können ihre Voranträge bis zum 15. Oktober 2026 einreichen
Ausschreibung für Forschungsprojekte im Bereich der angewandten Humantoxikologie jetzt eröffnet
Interessierte Forschende können ihre Voranträge bis zum 15. Oktober 2026 einreichen
Das Schweizer Zentrum für angewandte Humantoxikologie (SCAHT) hat heute mit der Vorbereitung seines Forschungsprogramms für den Zeitraum 2029–2032 begonnen. Das SCAHT strebt die Etablierung von zwei Schweizer Vorzeigeprojekten im Bereich der regulatorischen Toxikologie an, um aufzuzeigen, wie menschenrelevante New-Approach-Methoden (NAMs), mechanistische Biomarker und integrierte Kinetik die Risikobewertung der nächsten Generation (Next Generation Risk Assessment, NGRA) unterstützen können. Zu diesem Zweck sind Schweizer Forschungsgruppen eingeladen, Vorschläge für zwei unabhängige, integrierte Kooperationsforschungsprojekte zu entwickeln, die sich auf die Bewertung von Chemikalien konzentrieren, die
i) die weibliche Reproduktionsgesundheit und ii) das zentrale Nervensystem beeinträchtigen. Für jeden Bereich wird ein Projekt gefördert.
ii) Bei der Neurotoxizität sollte der Schwerpunkt auf dem Beitrag der Chemikalien zur Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen liegen.
Bei beiden Themen muss die Relevanz für menschliche Erkrankungen im Vordergrund stehen.
Die SCAHT-Förderung für integrierte Projekte beträgt 650'000 bis 800'000 CHF pro Jahr bei einer Laufzeit von vier Jahren pro Projekt. Aufgrund der Art der SCAHT-Förderung wird erwartet, dass erfolgreiche Projekte durch Sachleistungen mitfinanziert werden (Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungsdokument).
Jedes vorgeschlagene Projekt muss eine Kooperationsinitiative sein, an der ein Projektleiter beteiligt ist, der mindestens für die Dauer des Förderzeitraums an einer der derzeitigen SCAHT-Mitgliedshochschulen angestellt ist, d. h. an der Universität Basel, der Universität Genf, der Universität Lausanne oder der FHNW School of Life Sciences, zusammen mit mehreren Forschungsgruppen aus Schweizer Institutionen. Die Vorschläge sollten deutlich aufzeigen, wie die Zusammenarbeit durch die Bündelung sich ergänzender Fachkenntnisse, technischer Kompetenzen und Infrastruktur einen Mehrwert schafft und dadurch wissenschaftliche Synergien erzeugt, die von einzelnen Gruppen allein nicht erreicht werden könnten.
Die beiden geförderten Projekte werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. Wir bitten die Forschenden, bis zum 15. Oktober 2026 Projektvoranträge per E-Mail an Stéphanie Boudon (stephanie.boudon@scaht.org) unter Verwendung des Antragsformulars einzureichen.
Detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie zu den Einreichungs- und Auswahlverfahren finden Sie im Ausschreibungsdokument.
SCAHT-Ansprechpartner:
Fragen zum Förderprogramm: Stéphanie Boudon, Koordinatorin für Forschung und Bildung; +41 61 207 19 59; stephanie.boudon@scaht.org