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Gründung und Entwicklung des SCAHT
2001

Nach der Schliessung des Instituts für Toxikologie in Schwerzenbach im Jahr 2001 gab es in der Schweiz nur noch geringe Kapazitäten im Bereich der angewandten toxikologischen Forschung und für industrieunabhängige Beratungsdienstleistungen. Darüber hinaus war ein Mangel an Aus- und Weiterbildungsprogrammen in der Toxikologie zu verzeichnen.

2002

Nationalrätin Maya Graf reichte im Schweizer Parlament eine Motion ein, die einen Bericht des Bundesrates über unabhängige Toxikologieforschung in der Schweiz nach sich zog.

2009

Nachdem der Antrag der Professoren Denis Hochstrasser (Universität Genf) und Stephan Krähenbühl (Universität Basel) angenommen worden war, wurde am 19. November 2009 das Schweizerische Zentrum für Angewandte Toxikologie (SCAHT) ins Leben gerufen. Das Zentrum wird seither von der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanziell unterstützt und im gleichen Masse durch Sachmittel und Dienstleistungen der Universitäten Basel, Genf und Lausanne.

In der ersten Finanzierungsperiode von 2009 - 2012 etablierte und konsolidierte sich das SCAHT als Kompetenzzentrum für Humantoxikologie und Risikobewertung in der Schweiz und sorgte dafür, dass die Schweizerische Toxikologie auf internationaler Ebene wieder Fuss fassen konnte.

2012

Während eines Treffens am 26. Juni 2012 beschlossen das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), die Rektoren/Vizerektoren der beteiligten Universitäten sowie die SCAHT-Präsidentin und der Direktor, eine Stiftung zu gründen, die an der Universität Genf angesiedelt und von den Unversitäten Basel und Lausanne unterstützt werden sollte.

2014

Die 'Stiftung Schweizerisches Zentrum für Angewandte Humantoxikologie' wurde am 18. Februar offiziell in das Handelsregister Genf eingetragen.

2017 - 2020

In der aktuellen Finanzierungsperiode 2017 - 2020 verfolgt das SCAHT weiterhin den Aufbau unabhängiger Netzwerke sowie die Fortführung und den Ausbau von Aus- und Weiterbildungsprogrammen im Bereich der Toxikologie in der Schweiz. Weitere Ziele sind die Verlinkung der Grundlagenforschung mit den behördlichen Bedürfnissen in der Schweiz sowie die Konsolidierung und der Ausbau schweizerischer Präsenz in internationalen Komitees und beschlussfassenden Organen der Humantoxikologie.

2020

Die Hochschule für Life Sciences FHNW ist dem SCAHT als Partnerorganisation beigetreten und wird im Stiftungsrat vertreten sein.

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