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ONTOX

Das ONTOX-Projekt ist eine kooperative Forschungsinitiative im Rahmen von „Horizon Europe“ mit dem Ziel, die Bewertung der Chemikaliensicherheit durch die Entwicklung eines ontologiebasierten Rahmens zu revolutionieren. Dieser basiert auf Humandaten, innovativen Methoden (NAMs), Adverse Outcome Pathways und probabilistischer Risikobewertung. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Identifizierung und Charakterisierung chemischer Risiken zu verbessern, aufkommende Gesundheitsbedenken zu adressieren sowie Instrumente und Strategien bereitzustellen, die regulatorische Entscheidungsprozesse länderübergreifend unterstützen.

Durch die Förderung der internationalen Zusammenarbeit zwischen akademischen Einrichtungen, Regulierungsbehörden und Industriepartnern strebt ONTOX danach, die regulatorische Übernahme innovativer Methoden zu beschleunigen, die Dateninteroperabilität zu stärken und den globalen Anforderungen an ein sichereres und nachhaltigeres Chemikalienmanagement gerecht zu werden.

Prof. Dr. med. Ellen Fritsche wirkt als wissenschaftliche Partnerin und Leiterin des Arbeitspakets WP9 (Entwicklungsneurotoxizität) am ONTOX-Projekt mit. Sie unterstützt die Entwicklung und regulatorische Übernahme der In-vitro-Batterie (IVB) zur Entwicklungsneurotoxizität (DNT).

ONTOX ist Teil des ASPIS-Clusters, das den ASPA-Workflow zur Durchführung von Risikobewertungen der nächsten Generation fördert.